Kreisverband auf dem Landesparteitag in Balingen
v.l.n.r. Prof. Dr. Gösta Jamin, Luca Köngeter, Timo Bader und Benedikt Ley. Es fehlen: Frank Momber, Philipp Jaudas und Dr. Friedrich Bullinger
Die FDP Baden-Württemberg hat auf ihrem 129. ordentlichen Landesparteitag am vergangenen Samstag in Balingen personell die Weichen für die kommenden Jahre gestellt. Im Mittelpunkt des Parteitags stand die Neuwahl des Landesvorstands.
Zum neuen Landesvorsitzenden wählten die Delegierten den Europaabgeordneten Andreas Glück. Er erhielt 89,12 Prozent der abgegebenen Stimmen und folgt damit auf Dr. Hans-Ulrich Rülke. Glück hatte sich bereits im Sommer bei einer Mitgliederbefragung innerhalb des Landesverbands durchgesetzt.
Dem neu gewählten Landespräsidium gehören außerdem Julian Grünke als Generalsekretär, Tim Nusser, Anja Widenmann und Prof. Dr. Erik Schweickert als stellvertretende Landesvorsitzende sowie Jochen Haußmann als Landesschatzmeister an.
Der Landesparteitag stand damit insbesondere im Zeichen der personellen Neuaufstellung der baden-württembergischen FDP. Andreas Glück machte in seiner Rede deutlich, dass die Partei künftig unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen stärker ansprechen und ihr politisches Profil weiterentwickeln wolle.
Auch für den FDP-Kreisverband Schwäbisch Hall markiert der Landesparteitag eine Veränderung. Kreisvorsitzender Luca Köngeter hatte bereits im Vorfeld angekündigt, nicht erneut für den Landesvorstand zu kandidieren. Künftig möchte er seinen politischen Schwerpunkt stärker auf die kommunale Arbeit und den Landkreis Schwäbisch Hall legen.
Der Kreisverband wird die weitere Neuaufstellung des Landesverbands aufmerksam begleiten und sich zugleich auf die politische Arbeit vor Ort konzentrieren. Im Mittelpunkt stehen dabei die konkreten Herausforderungen der Städte und Gemeinden sowie des Landkreises Schwäbisch Hall.