Luca Köngeter zieht sich aus FDP-Landesvorstand zurück
Luca Köngeter
Luca Köngeter wird bei der kommenden Wahl in zwei Wochen des Landesvorstands der FDP Baden-Württemberg nicht erneut für einen Sitz im Landesvorstand kandidieren. Nach mehreren Jahren politischer Arbeit auf Landesebene möchte der 21- Jährige seinen politischen Schwerpunkt künftig zunächst stärker auf die kommunale Ebene und seine Heimatregion legen.
„Ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Die Arbeit auf Landesebene hat mich politisch und persönlich sehr geprägt. Ich durfte in den vergangenen Jahren viele Erfahrungen sammeln, Verantwortung übernehmen und zahlreiche Menschen kennenlernen, denen ich für ihr Vertrauen und die gemeinsame Arbeit sehr dankbar bin“, erklärt Köngeter.
Gleichzeitig habe sich in den vergangenen Monaten die persönliche Perspektive auf die kommenden Jahre verändert. Neben der politischen Arbeit seien auch die berufliche Entwicklung und das persönliche Umfeld wichtige Faktoren für seine Entscheidung gewesen.
Insbesondere die Kommunalpolitik soll dabei künftig eine größere Rolle spielen. „Auf kommunaler Ebene sind politische Entscheidungen unmittelbar erlebbar. Dort geht es um konkrete Fragen vor der eigenen Haustür – um Infrastruktur, Mobilität, Digitalisierung, Ehrenamt und die Entwicklung unserer Städte und Gemeinden. Genau dort möchte ich meinen politischen Schwerpunkt zunächst weiter ausbauen und mich vor Ort einbringen.“
Seinen Rückzug aus dem Landesvorstand versteht Köngeter ausdrücklich nicht als Abkehr von seinem politischen Engagement. Vielmehr gehe es darum, nach den vergangenen Jahren auf Landesebene bewusst einen neuen Schwerpunkt zu setzen. Köngeter blickt zugleich dankbar auf seine Zeit in der Landespolitik zurück. Die Erfahrungen in den verschiedenen Gremien der FDP und der Jungen Liberalen hätten ihm wichtige politische und persönliche Erfahrungen ermöglicht.