Silvia Hapke-Lenz MdL: Stimm` dich ein" der Landesmusikjugend

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion hat MdL Silvia Hapke-Lenz in ihrer Funktion als kulturpolitische Sprecherin der Landtags-FDP die zentrale Rolle musikalischer Bildungs- und Förderangebote für junge Menschen hervorgehoben. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie kulturelle Teilhabe und insbesondere die musikalische Nachwuchsförderung auch unter finanziell herausfordernden Rahmenbedingungen nachhaltig gesichert werden können.

Hapke-Lenz würdigte insbesondere das große ehrenamtliche Engagement innerhalb der Jugendmusikszene des Landes. Zahlreiche Vereine, Initiativen, Musikschulen und Projektträger leisteten tagtäglich einen unverzichtbaren Beitrag zur kulturellen Bildung junger Menschen. Dieses Engagement gehe weit über die reine Wissensvermittlung hinaus: Musik stärke soziale Kompetenzen, fördere Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein und eröffne jungen Menschen Räume zur kreativen Selbstentfaltung.

Aus liberaler Perspektive komme Kunst und Kultur eine herausragende Bedeutung zu, betonte Hapke-Lenz. In einer freien und demokratischen Gesellschaft seien kulturelle Ausdrucksformen wesentliche Bestandteile individueller Freiheit und gesellschaftlicher Vielfalt. Gerade Musik schaffe niedrigschwellige Zugänge zu kultureller Teilhabe und ermögliche Begegnung über soziale und kulturelle Grenzen hinweg.

Vor dem Hintergrund knapper öffentlicher Kassen sprach sich Hapke-Lenz dafür aus, kulturelles und insbesondere musikalisches Engagement nicht als freiwillige Zusatzleistung zu betrachten, sondern als Investition in den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Es sei Aufgabe der Politik, verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die Planungssicherheit für Träger und Ehrenamtliche gewährleisten und die kulturelle Infrastruktur im Land langfristig stärken.

Abschließend unterstrich Hapke-Lenz, dass eine zukunftsfähige Kulturpolitik die Bedürfnisse junger Menschen ernst nehmen und ihnen Räume für Kreativität und Mitgestaltung eröffnen müsse. Die Förderung musikalischer Angebote sei dabei ein zentraler Baustein für eine lebendige, pluralistische Gesellschaft.